Die besten SUP Marken

Wir haben für Euch die besten SUP Marken unter die Lupe genommen.

Stand Up Paddling erfreut sich ungebremster Beliebtheit. Mittlerweile gibt es unzählige Hersteller. Die bekanntesten können ihre Erfahrung aus dem Wassersportbereich in die Herstellung der Stand Up Paddle Boards einbringen.

Die allergünstigsten Boards beginnen bei ca. 200-300 €. Im High-End Bereich liegen die Boards bei z.T. deutlich über 1000€. Wir stellen Euch die Allrounder-Boards der größten Marken vor, im mittleren Preissegment vor.

Aufgrund der hohen Anzahl an Herstellern, haben wir uns entschieden, vor allem Jene vorszustellen, die technische Innovationen auf den Weg gebracht haben, Wassersportler ausrüsten, oder sich aufgrund Ihrer Bekanntheit hervorheben. Viel Spaß mit den besten SUP Marken!

JOBE

Jobe Sports SUP Board Logo

JOBEs Motto: „JOBE: gets you on the water“.

Beim niederländischen Hersteller JOBE geht es seit 1974 um Spaß am Wassersport und das in allen erdenklichen Varianten. Dabei hat Jobe insbesondere im Bereich Stand Up Paddling immer wieder für Innovationen gesorgt. So werden die Boards im Heat-Bonded Technology Verfahren zusammen geschweißt, sodass kein Kleber zum Einsatz kommt. Zusätzliche Rail-Stringer sorgen für Stabilität und Robustheit an den Außenseiten.

JOBE hat in den letzten Jahren jährlich neue Modelle auf den Markt gebracht und überzeugt nicht zuletzt durch elegantes Design.

Jobe hat sich zuerst als Wakeboard-Hersteller und in der Wassersportszene einen Namen gemacht. Weil es bei Wakeboard darauf ankommt, dass das Wakeboard bei hohen Belastungen auch wirklich hält, weiß JOBE wie man stabile SUP-Boards baut. Das Ergebnis: die leichtesten SUP Boards auf dem Markt.

Wir haben die besten Erfahrungen Unserem Verleih am Schlachtensee mit JOBE gemacht. Dabei wurden wir vor allem in Hinsicht, Stabilität, Preis-Leistungs Verhältnis und Performance überzeugt.

Seit Neuestem führt JOBE neben klassischen Stand Up Paddle Boards auch spannende elektronische Produkte im Angebot.

Mit dem E-Duna steht zum ersten mal bei ein SUP-Board mit integriertem Motor im Angebot. Zusätzlich hat JOBE die Produktpalette um den Seascooter erweitert.

JOBE YARRA 10.6 SUP BOARD

Jobe Yarra 10.6. SUP Board Paket Teal
  • Boardgewicht: 9,3 kg, Volumen: 310 l
  • Garantie: 3 Jahre
  • Ridergewicht: bis zu 140 kg
  • Finne: 8″ EZ Lock Flosse
  • Paddel: Fiberglas Paddel, 3-teilig
  • Pumpe: Doppelhubpumpe
  • Rucksack: Wasserdichter Rucksack
  • Zusätzliche Netze: vorhanden

Features:

Starboard

Starboard bietet Boards im Premium und Profi-Bereich an und gilt als einer der besten SUP Marken. So ist Starboard beispielsweise Ausrüster der Deutschen SUP-Weltmeisterin Sonny Höhenscheid und fördert gezielt SUP Talente rund um den Globus. Zudem setzt sich Starboard für Umweltschutz ein. Für jedes verkaufte SUP-Board wird ein Baum in den Mangroven gepflanzt und 1,4 Kg Plastikmüll aus dem Ozean entfernt.

Ob die im Tiki-Style gestalteten SUP-Boards von Sonny Höhenscheid oder das einprägsame Logo, Starboard hat als Windsurf-Hersteller den richtigen Riecher für einzigartiges Design.

Der Tiki-Man stellt übrigens den Inka Gott König Tiki Vichara dar. Der Legende nach, kamen die ersten Polynesier mit dem Floß von Südamerika nach Tahiti und exportierten so den Inka Gott des Wassers und des Windes nach Polynesien. 1947 fuhr Der Anthropologe Thor Heyerdahl 7400 km mit einem Floß von Peru nach Tahiti, um seine bis heute diskutierte These zu beweisen.Der Name Starboard bezieht sich sowohl auf den norwegischen Ausdruck von stýri (Ruder) und borð (Bord), was zusammen so viel wie Steuerbord bedeutet. Als auch auf die Energie der Sterne und des Kosmos, die einen während des Fahrens begleiten sollen.

Starboard Inflatable SUP iGo Zen SC 2021

  • Garantie: gesetzliche Gewährleistung
  • Boardgewicht: 9,0 kg, Volumen: 290 l
  • Ridergewicht: bis zu 90 kg
  • Finne: US-Box Finne
  • Paddel: Fiberglas Paddel, 3-teilig
  • Pumpe: Doppelhubpumpe
  • Rucksack: Boardtasche/ Trolly mit Innentasche
  • Zusätzliche Netze: vorhanden
  • Extra steife und robuste 2000D Rails
  • geschweißte Nähte

INDIANA

Indiana Paddle

Indiana sitzt in der Schweiz am Zürichsee und produziert seit 2010 SUP-Boards. Ursprünglich ist Indiana seit 1989 Skateboard-Hersteller und stattete u.a. den Weltmeister im Slalom-Skateboarding Maurus Strobel 2004 und 2005 aus.Ursprünglich wurden die SUP-Hardboards klassisch in Holz-Optik hergestellt. Seit 2014 vertreibt Indiana auch Inflatable Boards.

Die Marke sorgte mit hohlen Carbon Raceboards oder aufblasbaren Angler-SUPs mit Ausleger für Innovationen.Mit dem Indiana Online Boardfinder gelingt es einfach, das passende Board zu finden. Hier werden die Präferenzen des Paddlers abgefragt, um die Auswahl aus dem Sortiment von derzeit 65 Boards zu erleichtern.

Seit 2019 befinden sich neben dem Feder-Logo, auch Tiki-Designs auf den Indiana-Boards.

Wir sind vor allem von den hochwertigen Carbon Paddeln begeistert.

Indiana Family Pack 2020

  • Garantie: Gesetzliche Gewährleistung
  • Boardgewicht: 9,8 kg, Volumen: 307 l
  • Ridergewicht: 60-100 kg
  • Finne: US-Box Finne
  • Paddel: Fiberglas Paddel, 3-teilig
  • Pumpe: Double Action Pumpe
  • Rucksack: Wheelie Bag
  • Zusätzliche Netze: vorhanden

Fanatic

Seit 1981 ist Fanatic vor allem als Windsurfmarke und einer besten SUP Marken bekannt. Fanatic steht laut eigenen Angaben für beste Qualität, Innovation und Service.

FANATIC FLY AIR 10.4 ISUP SET

  • Garantie: Gesetzliche Gewährleistung
  • Boardgewicht: 8,1 kg, Volumen: 284 l
  • Ridergewicht: bis zu 95 kg
  • Finne: Click Fin
  • Paddel: Fiberglas Paddel, 3-teilig
  • Pumpe: Double Action Pumpe, Leash
  • Rucksack: Wasserdichter Rucksack
  • Zusätzliche Netze: vorhanden

MISTRAL

Mistral ist bekannt als die Marke der Windsurf-Trendwelle der 80er Jahre. An allen Surf-Hotspots war das Logo mit dem roten Punkt sichtbar. Mistral entwickelte sich schnell weiter und erzielte viele technische Innovationen im Windsurf-Bereich.

Mittlerweile produziert Mistral auch SUP-Boards und kann dabei die jahrelangen Erfahrungen aus dem Windsurf-Bereich in die Herstellung der SUP-Boards einfließen lassen.

Wir haben das Lidl Board von Mistral getestet.

Mistral Lidl Board

  • Garantie: gesetzliche Gewährleistung
  • Boardgewicht: 10,8 kg, Volumen: keine Angabe
  • Ridergewicht: max 150 kg
  • Max. Luftdruck: 1 bar (15 psi)
  • Finne: 3-Finnensystem, inkl. abnehmbarer US-Finne
  • Paddel: Aluminium
  • Pumpe: Doppelhubpumpe
  • Rucksack: Wasserdichter Rucksack
  • Zusätzliche Netze: vorhanden
  • Doppelkammer-System

Naish

Robby Naish ist eine krasse Legende im Surf-Sport. Mit 13! Jahren wurde Robby zum ersten Mal Windsurf-Weltmeister im Profi Bereich und gewann insgesamt 24 Surf Weltmeistertitel. NAISH wurde 1979 in der Garage von Robbie Naishs Eltern gegründet. Von Haiku auf Maui aus, hat NAISH sämtliche Bereiche des Surf-Sports (inklusive SUP) für sich entdeckt und überzeugt immer noch Durch Authentizität und Qualität im Spitzenbereich.

NAISH NALU INFLATABLE 10’6″

  • Garantie: Gesetzliche Gewährleistung
  • Boardgewicht: 10,6 kg, Volumen: 260 l
  • Ridergewicht: bis zu 100 kg
  • Finne: US Box Finne
  • Paddel: Fiberglas Paddel, 3-teilig
  • Pumpe: Doppelhubpumpe
  • Rucksack: vorhanden
  • Zusätzliche Netze: vorhanden
  • Double Layer Rails
  • Double Stringer
  • X-Weave-Dropstitch

Blue Fin

Bluefin entstand Anfang der 2010er Jahre und bietet als Familienunternehmen, qualitativ hochwertige, günstige Boards für den Breitensport.

Bluefin Cruise SUP Board Set 10’8″

  • Garantie: 5 Jahre
  • Boardgewicht: 11,3 kg, Volumen: keine Angabe, ca 220-250 l
  • Ridergewicht: bis zu 150 kg, Empfehlung: 85 kg
  • Finne: 2+1 Finnen-System + abnehmbares Smart-Lock-System
  • Pumpe: Doppelhubpumpe
  • Paddel: Fiberglas Paddel, 3-teilig
  • Rucksack: vorhanden
  • Zusätzliche Netze: vorhanden

Aqua Marina

SUP Boards im mittleren Preissegment bei hochwertiger Verarbeitung und gutem Preis-Leistungsverhältnis.

Aqua Marina Beast 10.6

  • Boardgewicht: 9,3 kg, Volumen: 304 l
  • Ridergewicht: bis zu 143 kg
  • Finne: Slide in Zentralfinne. 
  • Pumpe: Double Action Pumpe, Leash
  • Rucksack: Wasserdichter Rucksack
  • Paddel: Fiberglas Paddel, 3-teilig
  • Zusätzliche Netze: vorhanden

Red Paddle

Red Paddle bietet eine 5-jährige Herstellergarantie an, besteht seit 2008 und stellt ausschließlich SUP-Boards her. Dabei ist für Red die Performance entscheidend und zwar so, dass jeder Paddler unabhängig vom Können davon profitiert. Red Paddle gehört definitiv zu den besten SUP Marken.

Red Paddle Ride 10’6

  • Garantie: 5 Jahre
  • Boardgewicht: 10,0 kg, Volumen: 240 l
  • Ridergewicht: bis zu 95 kg
  • Finne: 3 aus Vinyl, fix aufgeklebt
  • Paddel: Fiberglas Paddel, 3-teilig
  • Pumpe: Doppelhubpumpe
  • Rucksack: Großer Rucksack mit umlaufendem Reißverschluss und Rollen
  • Zusätzliche Netze: vorhanden
  • Wasserdichte Smartphonehülle als Beigabe

JP Australia

Der Marken-Name steht für Jason Polakow, Windsurf-Weltmeister (“JP”) aus Australien. JP Australia wurde 1997 gegründet und strebt an, die innovativsten und besten Boards herzustellen.

Inflatable SUP AllroundAir LEC 10’6“

  • Garantie: gesetzliche Gewährleistung
  • Boardgewicht: 7,5 kg, Volumen: 318 l
  • Ridergewicht: bis zu 95 kg
  • Finne: US Box Finne
  • Paddel: Fiberglas Paddel, 3-teilig
  • Pumpe: Double Action Pumpe, Leash
  • Rucksack: Wasserdichter Rucksack
  • Zusätzliche Netze: vorhanden
  • Light Economy (LEC)

Fazit:

Die Ausrüstung des Komplettpaket ist bei fast allen Herstellern ähnlich. Fiberglas-Paddel und Doppelhubpumpe sind mittlerweile Standard-Ausrüstung.

Bei der Finne, gibt es alternativ zu der US-Fin Box mit Schraubverschluss, die EZ-Lock Finne bspw. beim JOBE Modell, welche auch ohne Schraube befestigt werden kann.

☝️ Unser Tipp: Niedriges Boardgewicht und zusätzliche Herstellergarantien geben sinnvolle Anhaltspunkte für ein qualitativ hochwertiges und langlebiges Board.

SUP Technik fortgeschritten

Das Thema der heutigen Sitzung: SUP Technik fortgeschritten. Du bist auf der Jagd nach olympischen Weihen? Dann bist du hier richtig.

Okay ganz so kompliziert ist es auch nicht… Für den Fall, dass Du aber zum ersten Mal auf einem SUP-Board stehst, schau Dir gerne unseren Artikel über Technik Grundlagen an!

Crossbow Turn

Mit dem Crossbow-Turn wendest Du schnell und effektiv. Hierbei vollziehst Du im besten Fall mit zwei Schlägen eine halbe Drehung.

  1. Halte Dein Paddel zunächst regulär vor Dich. Drehe Deinen Oberkörper zur gegenüberliegende Seite des Boards. Bleibe dabei ab der Hüfte aufwärts statisch. Die Drehung erfolgt aus der Hüfte.
  2. Strecke Dich so weit zur gegenüberliegenden Seite, dass sich die Vorderseite Deines Paddelblatts nun hinten befindet. Gleichzeitig zeigt die hintere, konkave Seite des Paddelblatts nun nach vorne. Tauche das Paddel so weit hinten und vom Board entfernt wie möglich, ein.
  3. Ziehe das Paddel mit einer Halbkreis-Bewegung Richtung Boardspitze. Dabei ziehst Du das Paddel zum Board hin und wendest dadurch um 90° Richtung Paddel.
  4. Danach drehst Du Dich wieder zurück zur gegenüberliegenden Boardseite. Vollziehe einen regulären Bogenschlag: Tauche das angeschrägte Paddelblatt vorne ins Wasser und zieh einen Halbkreis (Bogen) Richtung Ferse. Das Board wendet sich in die entgegengesetzte Richtung (damit in Richtung des vorherigen Schlags).

Pivot Turn

Der Pivot-Turn ermöglicht Dir ein spektakuläres Wendemanöver.

Beim Pivot-Turn gehst Du zunächst in den Surfer-Stance. Dabei stehen Deine Füße versetzt zueinander. Der vordere Fuß zeigt nach vorn, der hintere zur Seite. Gehe dabei etwas in die Knie und entwickele ein Gespür für die richtige Balance.

Positioniere Dich nun so weit hinten wie möglich auf dem Teil (Ende) des Boards.

Verlagere Dein Gewicht etwas nach hinten. Die Nose des Board (vorne) hebt sich nach oben. Probiere das gerne einige Male aus. Desto weiter Du Dein Gewicht nach Hinten verlagerst, desto weiter hebt sich die Nose nach oben.

Kippe nun das Board vorne etwas nach oben. Ziehe das Paddel (auf der Seite des hinteren Standfuß) Richtung Boardtail und darüber hinaus.

Voilà: ein spektakuläres Wendemanöver.

C-Schlag

Insbesondere bei schwierigen Witterungsbedingungen und Gegenwind zahlt sich der C-Schlag aus. Mit dem C-Schlag paddelst Du auf einer Seite, fährst geradeaus und kannst dabei noch lenken.

Im Prinzip kann der C-Schlag in drei Teile gegliedert werden:

  1. Zunächst tauchst Du das Paddelblatt in moderater Entfernung etwas seitlich ein und ziehst es zu Rail (Boardseite).
  2. Danach ziehst Du Dein Paddel regulär gerade nach hinten.
  3. Im letzten Schritt drehst Du dein Handgelenk etwas zur Seite und schiebst beim Exit des Paddels Wasser vom Board weg.

Mit dem Einsteichen lenkst Du das Board also in Richtung Boardseite. Mit dem Exit in die entgegengesetzte Richtung.

Idealerweise gleichen sich beide Bewegungen aus, sodass Du geradeaus fährst. Auf diese Weise kannst Du dein Board lenken, ohne dabei die Seite wechseln zu müssen.

Fazit SUP Technik fortgeschritten

Vor allem Crossbow-Turn und C-Schlag machen sich im SUPer Alltag schnell unentbehrlich. Mit dem Pivot-Turn kannst Du zusätzlich noch ein bisschen angeben 🤗

Gerne gehen wir bei einem Einzelcoaching am Schlachtensee auf Deine Fragen ein.

Mit dem perfekten Board kommt Dein Können natürlich noch besser zur Geltung 😉

SUP Technik: geradeaus paddeln

Heute Seminarthema: SUP Technik geradeaus paddeln. Geht es Dir auch so: Du kennst die richtige SUP Technik, kommst gut vorwärts, schlingerst dabei aber immer noch leicht zu der einer oder anderen Seite aus?

Hier findest Du Tipps mit Denen Du garantiert die Spur hältst.

Das passende Board

Länge läuft. Lange Boards sind grundsätzlich spurtreuer als kürzere Boards. Zum Wellenreiten werden beispielsweise kurze SUP Boards verwendet, da diese deutlich wendiger sind. Tourings Boards hingegen sind deutlich länger und eignen sich daher hervorragend, um bei langen Strecken geradeaus zu paddeln.

Yarra 10.6 (Allround-Board) und Neva 12.6 (Touring-Board)

Eine längere und vor allem gerade Finne wirkt sich ebenfalls positiv auf die Spurtreue aus.

Bei qualitativ minderwertigen Boards, kann es dazu kommen, dass durch die Board-Shape die Spurtreue eingeschränkt ist.

Beispielsweise kann die Board-Spitze Unregelmäßigkeiten aufweisen und so das Fahrverhalten beeinflussen.

Auch kann die Verarbeitung der Finne und des Finnenkasten dazu führen, dass die Finne nicht vollkommen gerade durchs Wasser gleitet.

Erfahrungsgemäß entscheidet aber vor allem die richtige Technik, ob Du mit Deinem SUP geradeaus paddeln kannst!

Halte den oberen Arm wirklich gestreckt.

Um wirklich geradeaus zu paddeln, ist es entscheidend, das Paddelblatt so senkrecht wie möglich einzutauchen.

Wenn Du Deinen oberen Arm gerade durchstreckst, wirkt sich das direkt auf die Position des Paddelblatts aus. Probiere das am besten einmal selber aus und halte Dein Paddel mit ausgestrecktem Arm vor Dich. Winkel Deinen Ellenbogen nun leicht an. Das Paddelblatt nimmt augenblicklich eine schräge Position aus.

Dein oberer Arm fungiert im Prinzip als Steuer und bleibt die gesamte Zeit statisch. Versuche bei der nächsten Tour darauf, zu achten den Arm gestreckt zu halten.Du wirst die Auswirkungen auf die Spurtreue augenblicklich bemerken.

Beuge Dich in der Rumpfbeuge weiter nach vorne.

Mit der Rumpfbeuge vor dem Eintauchen des Paddels, trainierst Du vor allem Dein Gleichgewicht 🧘.

Dabei kannst Du Dich im Prinzip bis zum rechten Winkel nach vorne beugen.

Im Idealfall kannst Du das Paddel so vollkommen senkrecht einstechen.

Ziehe das Paddel gerade und nah am Board durch

Familien SUP Board

Versuche das Paddel nach dem Eintauchen wirklich gerade nach hinten zu ziehen.

Hebe Dazu Deinen Rumpf in der Beuge wieder nach oben und führe das Paddel so nah wie möglich neben dem Board.

☝️ Achte insbesondere darauf, Dein Paddel bereits auf Höhe der Ferse, senkrecht aus dem Wasser zu nehmen. Du kannst dabei ruhig ganz entspannt vorgehen. ☝️

Häufig wird der Schlag zu lang ausgeführt, so dass Wasser mit zusätzlichem Schwung vom Board weg verdrängt wird. Hiermit lenkst Du das Board deutlich zur Seite.

Fazit SUP Technik geradeaus paddeln

Letztlich sorgen kurze, schnelle Schläge für Effizienz, Geschwindigkeit und Spurtreue.

Mach Dir keinen Kopf, wenn Du noch häufiger die Seiten wechselst. So wechselst Du immerhin Deine Muskeln ab und sorgst für eine gleichmäßige Belastung Deiner Muskulatur.

Wenn es Doch am Board liegen sollte, beraten wir Dich gerne 🙂

Andernfalls können wir Dir bei einem Einzelcoaching am Schlachtensee mit VDWS-zertifizierten Trainern alle weitere Fragen beantworten!

SUP – die richtige Technik für Anfänger

Insbesondere zu Beginn Deiner SUP Karriere ist es wichtig, die richtige Ausführung der Technik kennen zu lernen. So kommst Du schnell, effizient und vor allem ohne Verschleiß voran. Übung macht bekanntlich den Meister, die richtige Technik macht Dich zum Profi.

Richtige SUP Paddel Technik

Familien SUP Board

Zunächst stellen wir die richtige Höhe des Paddels ein. Dazu formst Du deine Finger zu einem Hang Loose 🤙 und setzt Deinen Daumen auf den Kopf. Damit hast Du die optimale Paddellänge ermittelt.

Idealerweise ist Dein Paddelgriff so geformt, dass die nach außen gewölbte (konvexe) Seite des Paddelsblatts automatisch nach Vorne zeigt. Mit der hinteren nach innen gewölbten Seite des Paddelblatts kann natürlich mehr Wasser verdrängt werden.

Deine Hände berühren Dein Paddel an zwei Stellen: am Griff (oben) und am Schaft (mittig). Um die Position des unteren Arms zu ermitteln, kannst Du einmal die „Body-Builder-Pose'“ einnnehmen und Deine Arme im rechten Winkel spreizen. Die obere Hand berührt dabei den Griff, die untere befindet sich nun auf der halber Höhe des Paddels und nimmt die korrekte Position ein.

Wir sprechen vom Griff-Arm (oben) und vom Zug-Arm (unten) . Mit dem oberen Arm (Griff-Arm) greifst Du den Paddelgriff. Du stichst das Paddel auf der gegenüberliegenden Seite ein. Ist Dein rechter Arm beispielsweise der Griff-Arm, stichst Du auf der linken Seite vom Board ein.

Wichtig: Bei einem Seitenwechsel erfolgt auch ein Hand Wechsel. Ist Dein linker Arm Griff-Arm, stichst Du also auf der rechten Seite des Boards ein.

Zusätzlich kannst Du Dein Paddel dazu verwenden, Dich zu stabilisieren, indem Du das Paddel senkrecht vor Dich stellst und es als Stütze benutzt.

Wie stehe ich richtig auf dem SUP Board?

Die stabilste Postion befindet sich auf der Mitte des Boards. Bei JOBE-Boards erkennst Du die Board-Mitte am Tragegriff. Zunächst kannst Du im Knien starten.

Achte beim Aufstehen darauf, wirklich geradeaus zu schauen und suche Dir im besten Fall einen Fixpunkt. So fällt es Dir leichter, Dein Gleichgewicht zu halten.

Deine Füße sollten in hüftbreiter Entfernung parallel zueinander stehen und nach vorne zeigen. Zusätzlich kannst Du dein Paddel als Stütze verwenden, indem Du es senkrecht vor Dich hinstellt.

Am Anfang mag es vielleicht etwas wackelig sein, insbesondere in den Oberschenkel bemerkst Du eventuell ein leichtes Zittern Deiner Tiefenmuskulatur. Das ist ganz normal und legt sich nach einer Viertelstunde.

Insgesamt wirkt das Paddel im Wasser als zusätzliche, stabilisierende Stütze. Sprich, wenn Du einmal begonnen hast zu paddeln, beginnst Du automatisch Dich zu stabilisieren.

Geradeaus Fahren

Kommen wir nun ans eingemachte. Mit der Basisschlag Technik fährst Du geradeaus vorwärts.

  • 1. Wichtigste Voraussetzung hierfür ist, Deinen oberen Arm wirklich gestreckt und gerade zu halten.

Mach am Besten einmal den Test, indem Du das Paddel mit geradem, ausgestreckten Arm vor Dich hältst. ➡️ Das Paddelblatt ist senkrecht.

Winkel nun Deinen oberen Arm an.➡️ Das Paddelblatt ist schräg.

☝️ Um wirklich gut geradeaus vorwärts zu kommen, ist es wichtig das Paddelblatt senkrecht zu halten. Den oberen Griff-Arm also gestreckt halten.

  • 2. Nun vollziehst Du eine leichte Rumpfbeuge und stichst das Paddel so weit vorne wie möglich ein.
  • 3. Du ziehst das Paddel gerade, möglichst nah neben dem Board, Richtung Ferse.
  • 4. Ziehe das Paddel bereits auf Höhe der Ferse senkrecht aus dem Wasser.

☝️ Vermeide das Paddel zu spät aus dem Wasser zu nehmen. Es ist wichtig, das Paddel senkrecht aus dem Wasser zu nehmen, um das Board spurtreu zu halten. Oft wird das Paddel zu weit hinten und schräg aus dem Wasser gezogen. Hierbei wird Wasser vom Board weg-gestoßen, und so unwillentlich in die entgegengesetzte Richtung gelenkt.

Detailliertere Informationen findest Du hier in unserem SUP-Technik Artikel zum Thema Geradeaus-Fahren.

Richtig Wenden

Die einfachste Art zu wenden ist Falsch-rum paddeln. Anstatt das Paddel nach hinten zu ziehen, stößt Du es nach vorne. Die Wendung erfolgt in Richtung der Seite des Paddeleinstichs.

Mit dem Bogenschlag kannst Du etwas eleganter wenden. Du winkelst Deinen oberen Arm an, tauchst das schräge Paddel vorne ein und ziehst das Paddel mit einen Halbkreis(Bogen) nach hinten. Die Wendung erfolgt in entgegengesetzter Richtung.

Fazit

Mit der richtigen Technik ist SUP in Windeseile gelernt. Alle Infos zum Thema Fortgeschrittenen Technik findest Du hier.

Das passende Board unterstützt Dich bei Deiner SUP-Praxis. Lass Dich dazu gerne von uns beraten!

Komm zu einem unserer Kurse am Schlachtensee vorbei und lasse Dich in Echtzeit in die Kunst des SUP einweihen. 😉

Stand Up Paddling – so unglaublich gesund ist es wirklich!

Stand Up Paddling – so unglaublich gesund ist es wirklich… Zugegeben unsere Überschrift mag etwas reißerisch klingen. Das liegt aber nur daran, dass wir schlicht keine anderen Worte finden, unsere Begeisterung für die gesundheitlichen Auswirkungen von SUP auszudrücken.

Stand Up Paddling ist der perfekte Sport, um Deinen Körper ausgeglichen, gelenkschonend und gesund zu trainieren. Durch das Halten der Balance auf Deinem Brett, verstärkst du Deine Tiefenmuskulatur und verbesserst Deinen Gleichgewichtssinn. Ganz nebenbei schaltest Du mit Stand Up Paddling vom Alltag ab und tankst neue Kraft in der Natur.

Wir haben in diesem Artikel eine Übersicht der gesundheitlichen Vorteile und wohltuenden Wirkungen von SUP zusammen gestellt.

Wenn du bereits Stand Up Paddling betreibst, findest Du hier die passenden Argumente, um Deine Freunde zu überzeugen, Dich auf der nächsten SUP-Tour zu begleiten. Falls Du schon immer Stand Up Paddling ausprobieren wolltest, lass Dich gerne ein bisschen von uns anspornen 😉

Gelenkschonendes, Gesundes Krafttraining

Stand Up Paddling ist die Alternative zu Training an Geräten im Fitnesscenter. Das Training an der frischen Luft trainiert im Prinzip alle Muskelgruppen.

Dabei ist Stand Up Paddling als sogenanntes Low-Impact Workout vor allem gelenkschonend. Insbesondere für Anfänger ist dies durchaus Ernst zu nehmen. Schnell entstehen bei anderen Sportarten Schäden durch zu hohe und schnelle Belastung. Die Intensität des Trainings kann also ohne Bedenken intensiviert werden.

Durch das Halten der Balance, wird die gesamte Tiefenmuskulatur des Körper aktiviert und durch eine sanfte Anspannung trainiert.

Mit dem Stehen auf dem Brett wird durch ständiges Ausgleichen, die Muskulatur der Unterschenkel trainiert. Zusätzlich dazu, sorgt die Anspannung der Oberschenkelmuskulatur für die nötige Stabilität während der Rumpfbeuge.

Insbesondere Trapez, Rückenmuskel und Gesäßmuskel werden durch die Rumpfbeuge effektiv trainiert. Gleichzeitig kommt die senkrechte Einstechbewegung Schulter-, Brust- und Bauchmuskulatur zu Gute.

So ist Stand Up Paddling das perfekte Training für einen starken Rumpf und Rücken sowie einen straffen Po.

Knusprig Kross Ohne Solarium

Wasser reflektiert die UV-Strahlung der Sonne um ein Vielfaches. ☀️

Du bekommst also schneller einen gesunden Teint und füllst Deine Vorräte an Vitamin-D auf. Licht wirkt stimmungsaufhellend und hat zahlreiche weitere positive Auswirkungen.

☝️ Bitte achte darauf, Dich mit ausreichend Sonnenschutz zu versorgen. Wir empfehlen an heißen Tagen Sonnenhut und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor.☝️

Herausragendes Cardio-Training

Cardio-Training hat unzähliche positive Auswirkungen auf Deine Gesundheit.

Yogi Löw, als auch die Schweizer Fußball-Nationalmannschaft haben Stand Up Paddling als Ausdauertraining für sich entdeckt, da es im Gegensatz zu anderen Ausdauer-Sportarten wie zum Beispiel Joggen, nicht die Kniegelenke belastet. Wer beim Cardio-Training Wert darauf legt, Verschleißerscheinungen zu vermeiden, ist mit SUP bestens beraten!

Beim Cardio bzw. Ausdauer-Training erhöhst Du Deine Herz- und Atemfrequenz und versuchst sie auf dem erhöhten Niveau zu halten. Dabei verbrennst Du vor allem viele Kalorien, verbesserst Deine Kondition und tust richtig was für Deine Gesundheit.

Cardio hilft Dir also dabei, beim Treppensteigen nicht aus der Puste zu kommen, effektiv abzunehmen und hat zudem zahlreiche positive Auswirkungen auf Deine Organe. Wir haben die wichtigsten für Dich hier zusammengefasst:

Gesundes Herz und Gefäße

Cardio-Training wirkt sich vor allem positiv auf die Leistungsfähigkeit Deines Herzens aus.

Dein Herz pumpt nach etwas Training mehr Sauerstoff pro Schlag in Deine Blutbahnen. Dadurch sinkt tendenziell Dein Blutdruck. Ein gesunder Blutdruck wirkt sich positiv auf Deine Kardiovaskuläre Gesundheit aus, also auf Gefäße und Herz. Stand Up Paddling oder Cardio-Training kann also Leben retten, indem es Koronaren Herzkrankheiten vorbeugt und das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte deutlich reduziert.

Solltest Du also Bluthochdruck haben, kann SUP Dir helfen, Deinen Werte auf ein gesundes Niveau zu bringen. ☝️ Bitte sprich das natürlich vorher im Zweifel mit Deinem Arzt ab.

Zusätzlich hilft dir Cardio dabei, Deinen Cholesterinspiegel positiv zu beeinflussen, indem es das Verhältnis zwischen gutem HDL-Cholesterin und schlechtem LDL-Cholesterin reguliert.

Blut

Ebenso wirkt sich SUP positiv auf Deine Blutwerte aus.

Dein Blut kann mit der Zeit deutlich mehr Sauerstoff aufnehmen, die Anzahl an roten Blutkörperchen und Hämoglobin steigt. Das kannst Du auch an der Farbe Deines Blutes erkennen, welche sich intensiviert. Zudem kann der Blutzuckerspiegel durch Ausdauertraining gesenkt werden.

Insgesamt versorgt Dein Blut also Deine Organe besser mit Sauerstoff, stärkt somit Dein Immunsystem und macht Dich somit gesunder.

Muskulatur

Deine Muskulatur wird besser durchblutet und so besser mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen versorgt.

Die Anzahl der Mitochondrien (die Kraftwerke Deiner Zellen) erhöht sich, deine Enzyme arbeiten schneller und effektiver. Insgesamt wird Deine Muskulatur stärker und leistungsfähiger. 💪

Lunge

Dein Atemminutenvolumen steigt. Ganz platt gesagt, kannst Du mehr Luft pro Atemzug aus- und einatmen.

Deine Lunge arbeitet also effektiver und besser.

Du kannst tiefer einatmen, so mehr Luft aufnehmen und wirst eine Steigerung Deiner Leistungsfähigkeit in vielen alltäglichen Situationen bemerken.

Nerven aus Stahl

Endorphine, Dopamin und Serotonin. Beim Cardio-Training werden Glückshormone freigesetzt, welche Dich innerlich ausgeglichen machen, euphorisieren und sogar schmerzlindernd wirken.

Bereits nach 20 Minuten Cardio schüttet dein Körper vermehrt Dopamin aus: Du kannst Dich besser konzentrieren, bist fokussierter und wacher. Gleichzeitig treibt Dich Dopamin an, Höchstleistungen zu erzielen, indem es euphorisiert und Dich die Anstrengungen Deiner Muskulatur vergessen lässt.

Nach dem Training, sinkt der Dopaminspiegel, während jedoch der Spiegel des Gegenspielers Serotonin steigt.  Unter anderem ist Serotonin an der Steuerung des Schlaf-Wach Rhythmus, der Körpertemperatur und des Appetits beteiligt. Gleichzeitig verringert sich die Schmerzsensibilität. Vor allem aber, ist Serotonin auch als Wohlfühlhormon bekannt; durch seine Ausschüttung stellt sich ein Gefühl der inneren Zufriedenheit ein.

Tainierst Du regelmäßig, erhöht sich die Konzentration der Glückshormone dauerhaft und in vielen Regionen des Gehirns. Eine nachhaltige Steigerung von Konzentration, Glücksempfinden und Zufriedenheit sind hier die angenehmen Nebenwirkungen.

Balance/Gleichgewicht, Tiefenmuskulatur

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Stand Up Paddling ist eine hervorragende Übung, um Deinen Gleichgewichtssinn zu trainieren. Je nach Gewässer, Witterung und Wellenlage kann die Intensität Deines Gleichgewichtstrainings variieren. So kannst Du Dein Training beispielsweise stufenweise steigern, indem Du beginnst auch bei Wellen zu Paddeln, Dich auf Eine Tour auf fließende Gewässern begibst oder Tricks- und Wendemanöver in deine SUP-Praxis integrierst.

Durch das Gleichgewichtstraining trainierst Du die gesamte, Deinen Körper stabilisierende Tiefenmuskulatur.

Zusätzlich zur Vermeidung von Rückenschmerzen, beugt eine kräftige Tiefenmuskulatur Verletzungen vor, schützt Deine inneren Organe und verbessert allgemein Deine Körperhaltung.

Stand Up Paddling bietet Dir also ein spaßiges und effektives Training zur Stabilisierung Deines Körpers.

☝️ Übrigens: mit einem SUP-Yoga Board verbindest Du Die Vorteile von Yoga und Stand Up Paddling. 🧘‍♂️

Training für eine gesunde Wirbelsäule

Insbesondere die Wirbelsäule profitiert von der stabilisierenden Wirkung der Tiefenmuskulatur.

Studien des Forschungsnetzwerk „Medicine in Spine Exercise“ (MiSpEx) bestätigen, dass SUP besonders geeignet ist, einen gesunden Rücken zu entwickeln. Laut der „Ran Rücken“ Studie werden durch Perturbationstraining die besten Ergebnisse für einen gesunden Rücken erzielt. Hierbei handelt sich es um Übungen, bei denen spontan auf Störungen des Gleichgewichts reagiert wird. Die Studie bestätigt, dass sich Stand Up Paddling in besonderem Maße dafür eignet.

Auch gut trainierte Sportler haben tatsächlich öfters Rückenschmerzen; die äußeren Muskeln des Oberkörpers sind kräftig ausgebildet sind, die Tiefenmuskulatur bleibt vom Training jedoch unberührt. Stand Up Paddling eignet sich hier als Ausgleichstraining.

Letztlich ist Stand Up Paddling also jedem zu empfehlen, der einen Ausgleich zum Sitzen sucht und Rückenschmerzen reduzieren beziehungsweise vorbeugen will.

Runterkommen und Relaxen in der Natur

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Last but not least, findest Du in Stand Up Paddling den perfekten Ausgleich, um vom Alltag abzuschalten.

Es hat eine unglaubliche beruhigende Wirkung, von Wasser und Bäumen umgeben zu sein, Insbesondere im Kontrast zum oft grauen Stadtbild.

SUP ist jedes mal ein Naturerlebnis, Du spürst, dass Du lebendig und vielleicht auch Teil von etwas größerem bist…

PS: Wir raten Dir also dringend zu Deinem eigenen SUP-Board oder einer Fahrt am Schlachtensee 😉

PPS: Hier findet du Infos zur: perfekten SUP-Technik und SUP-Yoga

Windsurf SUP – Darauf solltest Du achten – Wichtige Punkte!

Du kannst dich nicht zwischen Stand Up Paddling- und Windsurfing-Ausrüstung entscheiden? Musst Du auch gar nicht mehr. Wir zeigen Dir wieso:

Warum überhaupt Windsurfen & SUP in einem?

Die Kombination von Windsurfing und Stand Up Paddling ist wie füreinander geschaffen.

Bei Flaute kannst Du das Segel abnehmen und trotzdem mit Deinem Paddel in See stechen. Brennen Dir die Muskeln, kannst Du das Segel anschnallen und Windkraft anzapfen.

Zudem hat das aufblasbare Board gegenüber Windsurf-Boards den großen Vorteil, super unkompliziert gelagert und transportiert werden zu können. Windsurfing ist eine Materialschlacht…

Selbstverständlich sparst Du Dir mit der „2 in 1 Lösung“ die Anschaffung eines zusätzlichen Boards. Du sparst also richtig Platz und Geld.

Für wen ist es Geeignet?

Windsurfen ist eine Wissenschaft für sich.

Insbesondere für Einsteiger bietet die Kombination aus Stand Up Paddle Board und Segel, beste Bedingungen, das heißt vor allem einen sicheren Stand.

Profis und Fortgeschrittene werden sicherlich den Unterschied zu einem klassischen Windsurfbrett bemerken. Gleichzeitig wissen erfahrene Windsurfer um die Schwierigkeiten bei Transport und Lagerung von Windsurfmaterial.

Letztlich eignet sich das Windsurf-SUP für alle die ein unkompliziertes, vielseitiges Board suchen, welches auch von und mit mehreren Paddlern/Surfen gleichzeitig benutzt werden kann.

Wie ist ein WINDSURF-SUP aufgebaut?

Der Aufbau eines Windsurf-SUPs unterscheidet sich nur geringfügig von dem eines normalen Stand Up Paddle Boards.

Den sichtbarsten Unterschied bildet ein Mastkasten, welcher sich in der Mitte des Boards befindet. Hier kann das Segel befestigt werden.

Üblicherweise sind Windsurf-SUPs etwas breiter und robuster gebaut, als ihre Pendants im im Stand Up Paddling.

Zudem befindet sich mittig auf der Unterseite des Board eine zusätzliche Finne. Diese macht das Board noch kippstabiler und kann bei guten Boards je nach Bedarf entfernt oder angebracht werden.

Was Kann das Windsurf SUP JOBE VENTA 9.6 ?

Unabhängig vom Windsurfing ist das Venta-Board ein hervorragendes SUP-Board, das sich vor allem durch Robustheit und Stabilität auszeichnet. Daher eignet es sich besonders für Anfänger. Das Board ist für ein Ridergewicht von bis zu 140 kg ausgelegt. Schwere Personen und Familien, die das Board mit mehreren Personen gleichzeitig benutzen wollen, kommen so auf ihre Kosten. Aus unserer Erfahrung vom Verleih am Schlachtensee wissen wir: das Board ist aufgrund seiner Breite vor allem bei älteren Ridern und allen, die eine ruhige, sichere Kugel schieben wollen, besonders beliebt.

Hier findest Du eine kleine Kostprobe und siehst das Venta in Action: Viel Spaß 🙂

Fazit:

Eingefleischte Windsurfer haben sich längst Ihre Meinung zum Windsurf-SUP gebildet.

Doch 👆 auch wer als Windsurfer in puncto Performance bereit ist, ein paar Abstriche zu machen, kann von der hohen Mobilität eines Windsurf-SUPs profitieren.

Flüsse zum Beispiel, die mit einem Hardboard nicht befahren werden können, warten nur darauf mit einem Windsurf-SUP erobert zu werden. Auch sind die aufblasbaren Boards weniger anfällig für Beschädigungen und können im Zweifel durch Flicken repariert werden.

Unsere Empfehlung für alle Anderen:

Legt Euch das Windsurf-SUP zu. Das Segel kann optional dazu gekauft werden. So haltet Ihr Euch die Option frei, das Board mit einem Segel zu erweitern und besitzt ein robustes und ausgezeichnetes SUP-Board.

2021 Elektro-SUP Board Test

Wir haben uns einen Überblick zu integrierten Elektro-SUPs und Motoren für das SUP zum Nachrüsten verschafft. Im Bezug auf Geschwindigkeit, Kosten und Steuerung gibt es durchaus Unterschiede. Das ist unser Elektro-SUP Board Test!

Vorab sei gesagt, dass SUPen benötigt grundsätzlich keinen Motor. Viele unserer Kunden wollen selber paddeln, dennoch gibt es einige, die gerne auf die Option zurückgreifen. Auf einer längeren Strecke, bei Gegenwind mal zwischendurch den Motor zu aktivieren, kann sehr komfortabel sein.

Bewertungsdimensionen: Max. Geschwindigkeit, Akkulaufzeit, Steuerung, Kosten, Anbringung

Vollintegrierte E-SUP Boards

Zwei Stand Up Paddle Board Hersteller haben Boards mit integriertem Motor und Batterie entwickelt. Der Vorteil ist, dass die zum Board verhältnismäßig schwere Batterie im Board integriert ist.

Sipaboards

  • Geschwindigkeit

    Bis zu 5 km/h schnell

  • akku-laufzeit-e-sup

    Bis zu 3 Stunden Akkulaufzeit

  • anbringen-sup-motor

    Voll integrierte Akku/Motor-Einheit

  • Preisklasse

    ab ca. 2300 €

  • steuerung

    Bluetooth-Fernbedienung am Paddelschaft

Die Marke SIPABOARDS hat ein dem E-Duna von Jobe sehr ähnlichen Antrieb, auch hier ist die Akku/Motor-Einheit komplett im Board integriert und herausnehmbar. Auch in Sachen Akkulaufzeit und Höchstgeschwindigkeit sind die Boards gleichauf und die Funktion des Selbst-Aufpumpens existiert ebenfalls. Die größten Unterschiede liegen im maximalen Druck des Boards und dem mitgelieferten Zubehör. Das Sipaboard kann maximal auf 15 PSI aufgepumpt werden, das E-Duna von Jobe hat hier mit 20 PSI einen enormen Vorteil.

Beim Zubehör befindet sich neben dem Board und der Fernbedienung lediglich ein Rucksack und die Leash mit ihm Zubehör. Ein Carbon-Paddel wird standardmäßig nicht mitgeliefert und kann für rund 300€ dazu erworben werden.

Da Sipaboards aus Slovenien kommen, werden noch entsprechende Versandkosten fällig.

Jobe E-Duna

  • Geschwindigkeit

    Bis zu 5 km/h schnell

  • akku-laufzeit-e-sup

    Bis zu 3 Stunden Akkulaufzeit

  • anbringen-sup-motor

    Voll integrierte Akku/Motor-Einheit

  • Preisklasse

    Ab 2.499,99 €

  • steuerung

    Bluetooth-Fernbedienung am Paddelschaft

Das E-Duna 11.6 der Marke JOBE basiert grundlegend auf dem Jobe Duna 11.6 Board. Bei der neusten Variante als E-SUP wurde das erfolgreiche Modell um eine integrierte Akku/Motor-Einheit erweitert. Diese sitzt genau in der Mitte des Boards und kann zum Aufladen herausgenommen werden. Das Akku kann ebenfalls als Pumpe eingesetzt werden. Somit pumpt sich das E-Duna gewissermaßen selbst auf.

Motor ergonomisch im Boardboden verbaut

Das durchaus Besondere: Die Motoreinheit ist so gut integriert, dass sie kaum auffällt und vor allem nicht an der Unterseite des Boards hinausragt. Bei diesem Modell wird eine normale Finne verwendet und nicht – wie bei vielen anderen Modellen – durch den Motor ersetzt. Dadurch hat man auch die normalen Fahreigenschaften eines SUP Boards, sollte man ohne Motor fahren oder das Akku einmal leer sein.

Die Geschwindigkeiten werden mittels einer kleinen Bluetooth-Fernbedienung eingestellt, welche um den Schaft des mitgelieferten Carbon Pro Paddels befestigt wird.

NachrüstBare SUP Motoren im Elektro-Sup Board Test

Wenn Du bereits ein SUP Board besitzt und kein neues Board kaufen möchtest, kannst Du auch einen Motor mit Akku nachrüsten. Aktuell gibt es einige wenige Hersteller auf dem Markt. In Zukunft werden sicher noch mehr Marken ihre Motoren herausbringen, E-SUPs sind im Kommen.

Scubajet

  • Geschwindigkeit

    Bis zu 12 km/h schnell

  • akku-laufzeit-e-sup

    Großer Akku bis 4 Stunden – Kleiner Akku bis 2 Stunden

  • anbringen-sup-motor

    Funktioniert für alle SUPs mit US-Finnbox System.
    Es gibt verschiedene Modelle mit diversen Upgrades.

  • Preisklasse

    Von ca. 1.445 € bis 2.700 €

  • steuerung

    Steuerung am Handgelenk via Bluetooth und einer App.

Die österreichische Firma SCUBAJET hat einen sehr schnellen E-Antrieb im Premium-Segment entwickelt. Der Vorteil ist die hohe Geschwindigkeit und die Multifunktionalität: Der Scubajet kann auch als Unterwasser-Scooter für bis zu 60 m Tiefe genutzt werden.

Montiert wird der Motor an Stelle der Finne. Hier gilt es zu beachten, dass derzeit nur US Fin-Boxen kompatibel sind. Eine Steuerung des Motors erfolgt über eine per Bluetooth verbundene Fernbedienung. Dabei ein cooles Feature: Der Motor schaltet automatisch ab, sollte einmal die Verbindung unterbrochen werden.

Auch wurde an Flugreisende gedacht: Die unterschiedlichen Akkus lassen sich teilen, sodass man diese im Handgepäck mitführen kann und darf. Dies trifft jedoch nicht auf alle Akkus zu. Daher sollte man sich zuvor genau überlegen, welche Variante in Frage kommt.

Der Scubajet ist sehr geräuscharm und emissionsfrei, daher kann er sogar in geschützten Gewässern genutzt werden.

Aqua Marina Blue Drive S Power Fin

  • Geschwindigkeit

    Bis zu 6 km/h

  • akku-laufzeit-e-sup

    Akkulaufzeit ca. 2 – 3 Stunden

  • anbringen-sup-motor

    Wird anstatt der Finne in den Finnenkasten eingesetzt

  • Preisklasse

    Ab ca. 560 €

  • steuerung

    Fernbedienung in Arm-Manschette

Die bekannte SUP-Marke Aqua Marina stellt den Blue Drive S Power Fin her.

Preislich ist der Blue Drive eine attraktive Variante, um das SUP schnell zum E-SUP umzurüsten.

Einfaches einsetzen in den Finnenkasten an Deinem Board.

Der Griff an die Armbinde, um die Geschwindigkeit zu verstellen, ist während dem SUPen (mit Paddel in der Hand) etwas umständlich. Mit etwas Übung klappt dies jedoch problemlos.

Aufpassen beim Fahren mit dem E-SUP in Ufernähe, dass sich keine Pflanzen im Propeller verfangen. Merkst Du einen Widerstand, stelle den Motor aus und überprüfe ob der Propeller verstopft ist.

Elektra-Fin

  • Geschwindigkeit

    Bis zu 8 km/h

  • akku-laufzeit-e-sup

    Akkulaufzeit bis zu 6 Stunden

  • anbringen-sup-motor

    Wird anstatt der Finne in den Finnenkasten eingesetzt

  • Preisklasse

    Ca. 740 €

  • steuerung

    Fernbedienung für den Paddelschaft

Elektra-Fin ist einer recht preisgünstige Variante und der Aufbau ist sehr simpel gehalten. Der Motor wird hierbei mittels Adapter in den Finnenkasten eingesetzt und ist für fast jedes SUP kompatibel.

Auch hier ist zu beachten, dass der Motor ca. 35 cm nach unten ragt. Sollte man also in Flachwasser und über Steine fahren, gilt besondere Vorsicht. Der Propeller ist relativ freistehend und kann somit sehr schnell in Hindernisse geraten und beschädigt werden.

Das Akku befindet sich in einem Wasserdichten Behälter, dieser wird auf der Oberseite am hinteren Teil des Boards befestigt.

Die Fernbedienung kann um den Paddelschaft befestigt werden und verfügt über 99 Geschwindigkeitsstufen.

Warum überhaupt SUP mit Motor?

Ein separater Motor kann ganz klar Vorteile bringen und auch für Sicherheit sorgen. Stichworte sind hier z.B. Gegenwind, lange Strecken, starke Strömung oder einfach Selbstüberschätzung der geplanten Strecke. In solchen Situationen gilt dann gerne mal der Spruch: Lieber haben als brauchen! Denn gerade die E-SUPs mit voll integriertem Motor können problemlos wie jedes andere SUP gepaddelt werden.

Brauche ich eine Zulassung für Elektro-SUPs?

Informatives zum Thema Zulassung und was es alles zu beachten gibt, kann in unserem separaten Blogartikel nachgelesen werden.

Fazit unseres Elektro-SUP Board Test:

Das beste Gesamtpaket liefert das Jobe E-SUP und die Sipaboards, denn hier bekommt man vollwertige SUP-Boards mit einem perfekt integrierten Motor. Diese Funktionalität hat einfach einen klaren Vorteil. Denn die Boards können auch ganz ohne eingeschaltetem Antrieb wie ein normales Stand Up Paddleboard gefahren werden können. Das Jobe E-Duna überzeugt ganz klar durch sein hochwertiges Zubehör und hat somit den besten Lieferumfang.

SUP bei Wind: Was ist die richtige Kleidung?

Auf dem SUP Board stehend lieferst Du dem Wind eine große Angriffsfläche. Je nach Temperatur kann das durchaus ungemütlich werden. Daher empfehlen wir, entsprechend gekleidet zu sein.

Brauche ich spezielle Kleidung fürs SUPen?

Das kommt natürlich ganz auf das Empfinden des Paddlers an. Vorgeschrieben wird einem nichts, dennoch sollte man sich den Gegebenheiten und dem aktuell herrschenden Wind anpassen. Bei starker Sonneneinstrahlung und ggf. noch Wind ist ein Shirt mit UV-Schutz und eine Shorts sicherlich ratsam, auch eine Kopfbedeckung schadet dabei nicht. Im Winter, bei klirrender Kälte, ist ein Trockenanzug sicher die beste Wahl und definitiv empfehlenswert – ob mit oder ohne Wind.

Mehr zu diesem Thema findest du in unserem Blog „SUP im Winter“

Worin unterscheiden sich Neopren und Trockenanzug?

Der größte Unterschied: In einem Neoprenanzug wird man im Falle eines Sturzes in das Wasser nass – beim Trockenanzug bleibt man, wie der Name schon erahnen lässt, trocken. Beim Neoprenanzug tritt Wasser ein, welches wiederum schnell zwischen der Neoprenschicht und der Körperhaut erwärmt wird. Ein Trockenanzug hingegen ist so gefertigt, dass er an Hals, Handgelenken und Fußknöcheln eine wasserdichte Manschette besitzt, sodass die Nässe nicht in den Anzug gelangen kann.

Auch hier gibt es einen separaten Artikel über Trocken- & Neoprenanzüge für noch mehr aufschlussreiche Informationen.

Schwitze ich unter einem solchen Anzug?

Bei hochwertigen Anzügen, wie z.B. von der Marke DryFashion, sind speziell atmungsaktive Membranen eingearbeitet. Dadurch bleibt das Paddeln auch unter Anstrengung sehr angenehm und im Falle eines Sturzes ins Wasser wird der Körper geschützt. Man sollte auch bedenken: Der Drysuit schützt nicht nur rein gegen die Nässe, er bewahrt einen auch vor plötzlichen Herzattacken! Denn durch diesen abrupten Kälteschock ist diese Gefahr keinesfalls zu unterschätzen. Daher empfehlen wir für den Winter immer solch einen Anzug. Selbstverständlich schützt ein Trockenanzug auch ganzheitlich vor Wind.

Was bringt eine Weste bei SUPen im Wind?

Sofern wir von einer „normalen“ Weste ohne Auftrieb o.ä. reden, bietet diese in erste Linie einen Windschutz, bzw. Möglichkeiten sein Hab und Gut zu verstauen. Eine Weste mit mindestens 50N Auftrieb sorgt natürlich im Fall der Fälle für eine Schwimmhilfe. Auch hier gibt es mittlerweile schon coole Modelle, welche eher nach Bodywarmern, als nach Schwimmhilfen aussehen.

Wird mir dann nicht and Händen und Füßen kalt?

Auch dies ist immer Empfindungssache. Sollte man beim SUPen zu kalten Händen und Füßen neigen, kann man auch hier Abhilfe schaffen. Empfehlenswert sind dabei dünne, wind- oder wasserdichte Handschuhe, die jedoch noch ein gutes Griffgefühl erlauben. Ebenso für die Füße gibt es entsprechende Schuhe, die für das Tragen auf dem SUP Board geeignet sind. Passend zu Trockenanzügen kann man auch komplett wasserdichte Schuhe kaufen, welche vor allem im Winter sehr angenehm und hilfreich sein können.

Stand Up Paddling mit Sitz: Das sind die besten Lösungen!

Kann ich mit meinem SUP Board auch sitzend paddeln? Gibt es Kajaksitze für Stand Up Paddle Boards? Kann ich einen Sitz nachrüsten? – Häufige Fragen in unserem Shop, daher haben wir sie hier zusammengetragen.

Kann ich einen Kajaksitz nachrüsten? Welche Optionen gibt es?

Das funktioniert in einigen Fällen problemlos, da das entsprechende SUP schon auf diese Option ausgelegt ist. Bei diesen Sets ist meinst ein Kajaksitz schon enthalten, der mittels verstellbaren Gurten inklusive Haken an die jeweilig vorinstallierten D-Ringe angebracht wird. Jedoch gibt es auch noch andere Möglichkeiten, bei denen eine Art Gestell mit Sitz auf das Board montiert wird. Fixieren kann man das mit quer angebrachten Gurten, welche dementsprechend auch an der Unterseite des SUPs verlaufen. Aufgrund der festen Gestell/Sitz Kombination ist diese Konstruktion deutlich stabiler.

Welche Vor- bzw. Nachteile hat ein flexibler Stand Up Paddle Sitz?

Ein flexibler Kajak-Sitz hat den großen Vorteil, dass man ihn kompakt transportieren und natürlich auch nur bei Bedarf auf dem Board installieren muss. Somit hat man diese Option immer in petto, ganz nach Lust und Laune. Der größte Nachteil dieser Option ist, dass das Ganze sehr instabil wirkt. Denn der wichtigste Teil, die Rückenlehne, wird nur von 4 Gurten gehalten. Durch diese eher instabile Konstruktion übt sich das teils eher unangenehm als entspannend aus.

Gibt es auch Firmen, die das Anbringen mit Kleber übernehmen? Was kostet das?

Grundsätzlich kann man sich die o.g. D-Ringe auch selbst nachrüsten, sollte man ein SUP Board ohne diese vorgesehene Option besitzen. Dafür gibt es spezielle Sets, die aus D-Ringen, Haltepatches und entsprechendem Kleber bestehen. Ein fest angeklebter Sitz ist nach unserer Recherche bisher nicht vorgesehen, da das SUP ja grundsätzlich immer noch ein Board zum Drauf stehen darstellt.

Neben dem Sitz: Kann ich auch ein SUP Paddel mit einem Kajakadapter nachrüsten?

Ja, diese Möglichkeit gibt es. Dabei wird das Griffstück des Paddels herausgezogen und durch einen Adapter ersetzt, der statt des Griffs ein Paddelblatt besitzt. Somit kann das ursprüngliche SUP-Paddel in kürzester Zeit zu einem Kajakpaddel umgebaut werden. Weitere Informationen und Kaufmöglichkeiten zu diesem Adapter gibt es in unserem Shop.

Fazit: Ist diese Option ausgereift, bzw. für wen lohnt sich ein Kajaksitz für das SUP?

Generell sollte man sagen, dass solch eine Option nicht dafür gedacht ist, dass man sein SUP-Board dauerhaft als Kajak benutzt. Dafür ist das System noch zu unausgereift und sollte eher für den kürzeren Einsatz, als Abwechslung oder „2in1“-Option beim Stand Up Paddling angesehen werden. Dementsprechend lohnt sich solch ein Sitz, wenn man ihn unter diesen Gesichtspunkten verwendet. Möchte man größtenteils Kajak-Paddeln, dies jedoch auf einem umgebauten SUP-Board, wird die Freude daran nicht von all zu langer Dauer sein. Denn wie bereits angesprochen, der Sitz weißt nicht die Stabilität auf, die man für diese Art von Sport bräuchte.

E-Motor für SUP Board nachrüsten?

Was hat es mit einem SUP Motor auf sich? Kann ich mein Stand Up Paddle Board mit einem Motor nachrüsten? Wir haben uns auf dem Markt nach Möglichkeiten umgesehen.

Zunächst die Frage: Warum sollte ich überhaupt ein SUP Board mit Motor haben?

Ein Motor am SUP Board sollte generell als Unterstützung angesehen werden. Potenzielle Einsatzmöglichkeiten liegen z.B. bei langen Strecken, starkem Gegenwind und natürlich aus Spaß an der Freude vor. Möchte man nun beispielsweise eine Tagestour über viele Kilometer machen, kann der Motor eine gute Hilfe beim Rückweg sein. Um sich einfach mal fahren zu lassen und die Flora und Fauna nebenbei zu genießen, auch dafür ist der SUP Motor gut geeignet. Als Ersatz für ein Motorboot, E-Foil oder E-Surfboard sollte man es nicht sehen.

Welche Produkte werden am Markt angeboten? Und was kostet sowas?

Lese hier genaueres zu verschiedenen E-SUPs in unserem Test-Beitrag.

Einsteigermodelle

Diese gehen bei ca. 460 € los und besitzen natürlich Akku. Eine Fernbedienung zur Steuerung ist mit enthalten und die Motoren fahren bis zu 6 km/h schnell. Die Akkulaufzeit liegt bei ca. 60 Minuten, jedoch nur sofern man auf niedrigster Stufe fährt.

Mittleres Preissegment

Im mittleren Preissegment bis ca. 1000 € profitiert man vor allem von mehr Geschwindigkeit und auch längerer Akkulaufzeit. Ebenfalls bekommt man eine bessere Verarbeitung und mehr Möglichkeiten an der Fernbedienung.

Spitzenmodelle

Die kaufbaren Spitzenmodelle liegen bei 1500 – 2500 €, hierbei können ordentliche Geschwindigkeiten von bis zu 12 km/h und sehr gute Akkulaufzeiten (2 – 4 Stunden) erreicht werden. Noch dazu bieten einige Modelle auch die Möglichkeit den Motor als Unterwasser-Scooter zu benutzen. Selbstverständlich ist in diesem Preissegment auch die Verarbeitungsqualität auf höchstem Niveau.

Obgleich es auch schon SUP-Boards, die einen bereits integrierten Motor haben, gibt. Die weltweit etablierte Marke JOBE bietet hierbei eine neuartige Lösung mit dem E-Duna 11.6 SUP Board an. Einen ausführlichen ersten Eindruck zu diesem Board kannst du ebenfalls bei uns nachlesen.

Wie befestige ich den SUP-Motor am Board?

Die meisten Motoren für SUPs werden an Stelle der Finne in den Finnenkasten eingesetzt. Das Akku wird auf der Oberseite des Boards mit Hilfe von Spanngurten Montiert. Die Batterie ist dabei in einem wasserdichten Behältnis untergebracht. Als Steuerung dient, wie bereits erwähnt, eine Fernbedienung. Diese hat meist neben dem On/Off Schalter noch 2-3 Geschwindigkeitsstufen. Bei den Spitzenmodellen kann die Geschwindigkeit sogar stufenlos eingestellt werden.

Benötige ich eine Zulassung für den Motor an meinem SUP Board?

Bei der Benutzung von motorbetriebenen Fahrzeugen auf dem Wasser gilt: Ab 3 PS benötigt man eine Zulassung. Mehr zu dem Thema E-SUPs und Zulassungen, was ist erlaubt und worauf solltest du achten, findest du in unserem separaten Blogartikel.

Fazit: Für wen lohnt sich das Nachrüsten eines SUP Motors?

Kurz gesagt: Wer sich gerne mal fahren lassen möchte und nicht dauerhaft selbst Paddeln will oder kann, für den ist ein Board mit Motor sicherlich eine nette Abwechslung. Wie auch schon oben beschrieben, kann ein derartiger Motor sehr unterstützend und hilfreich sein, sollte es mal zu anstrengend werden. Verfügt dein Board über eine Kajaksitz-Option, ist auch diese Kombination eine gelungene Abwechslung.

Lese unseren ausführlicheren Test zu verschiedenen E-SUP Boards.