SUP Technik fortgeschritten

Das Thema der heutigen Sitzung: SUP Technik fortgeschritten. Du bist auf der Jagd nach olympischen Weihen? Dann bist du hier richtig.

Okay ganz so kompliziert ist es auch nicht… Für den Fall, dass Du aber zum ersten Mal auf einem SUP-Board stehst, schau Dir gerne unseren Artikel über Technik Grundlagen an!

Crossbow Turn

Mit dem Crossbow-Turn wendest Du schnell und effektiv. Hierbei vollziehst Du im besten Fall mit zwei Schlägen eine halbe Drehung.

  1. Halte Dein Paddel zunächst regulär vor Dich. Drehe Deinen Oberkörper zur gegenüberliegende Seite des Boards. Bleibe dabei ab der Hüfte aufwärts statisch. Die Drehung erfolgt aus der Hüfte.
  2. Strecke Dich so weit zur gegenüberliegenden Seite, dass sich die Vorderseite Deines Paddelblatts nun hinten befindet. Gleichzeitig zeigt die hintere, konkave Seite des Paddelblatts nun nach vorne. Tauche das Paddel so weit hinten und vom Board entfernt wie möglich, ein.
  3. Ziehe das Paddel mit einer Halbkreis-Bewegung Richtung Boardspitze. Dabei ziehst Du das Paddel zum Board hin und wendest dadurch um 90° Richtung Paddel.
  4. Danach drehst Du Dich wieder zurück zur gegenüberliegenden Boardseite. Vollziehe einen regulären Bogenschlag: Tauche das angeschrägte Paddelblatt vorne ins Wasser und zieh einen Halbkreis (Bogen) Richtung Ferse. Das Board wendet sich in die entgegengesetzte Richtung (damit in Richtung des vorherigen Schlags).

Pivot Turn

Der Pivot-Turn ermöglicht Dir ein spektakuläres Wendemanöver.

Beim Pivot-Turn gehst Du zunächst in den Surfer-Stance. Dabei stehen Deine Füße versetzt zueinander. Der vordere Fuß zeigt nach vorn, der hintere zur Seite. Gehe dabei etwas in die Knie und entwickele ein Gespür für die richtige Balance.

Positioniere Dich nun so weit hinten wie möglich auf dem Teil (Ende) des Boards.

Verlagere Dein Gewicht etwas nach hinten. Die Nose des Board (vorne) hebt sich nach oben. Probiere das gerne einige Male aus. Desto weiter Du Dein Gewicht nach Hinten verlagerst, desto weiter hebt sich die Nose nach oben.

Kippe nun das Board vorne etwas nach oben. Ziehe das Paddel (auf der Seite des hinteren Standfuß) Richtung Boardtail und darüber hinaus.

Voilà: ein spektakuläres Wendemanöver.

C-Schlag

Insbesondere bei schwierigen Witterungsbedingungen und Gegenwind zahlt sich der C-Schlag aus. Mit dem C-Schlag paddelst Du auf einer Seite, fährst geradeaus und kannst dabei noch lenken.

Im Prinzip kann der C-Schlag in drei Teile gegliedert werden:

  1. Zunächst tauchst Du das Paddelblatt in moderater Entfernung etwas seitlich ein und ziehst es zu Rail (Boardseite).
  2. Danach ziehst Du Dein Paddel regulär gerade nach hinten.
  3. Im letzten Schritt drehst Du dein Handgelenk etwas zur Seite und schiebst beim Exit des Paddels Wasser vom Board weg.

Mit dem Einsteichen lenkst Du das Board also in Richtung Boardseite. Mit dem Exit in die entgegengesetzte Richtung.

Idealerweise gleichen sich beide Bewegungen aus, sodass Du geradeaus fährst. Auf diese Weise kannst Du dein Board lenken, ohne dabei die Seite wechseln zu müssen.

Fazit SUP Technik fortgeschritten

Vor allem Crossbow-Turn und C-Schlag machen sich im SUPer Alltag schnell unentbehrlich. Mit dem Pivot-Turn kannst Du zusätzlich noch ein bisschen angeben 🤗

Gerne gehen wir bei einem Einzelcoaching am Schlachtensee auf Deine Fragen ein.

Mit dem perfekten Board kommt Dein Können natürlich noch besser zur Geltung 😉

SUP Technik: geradeaus paddeln

Heute Seminarthema: SUP Technik geradeaus paddeln. Geht es Dir auch so: Du kennst die richtige SUP Technik, kommst gut vorwärts, schlingerst dabei aber immer noch leicht zu der einer oder anderen Seite aus?

Hier findest Du Tipps mit Denen Du garantiert die Spur hältst.

Das passende Board

Länge läuft. Lange Boards sind grundsätzlich spurtreuer als kürzere Boards. Zum Wellenreiten werden beispielsweise kurze SUP Boards verwendet, da diese deutlich wendiger sind. Tourings Boards hingegen sind deutlich länger und eignen sich daher hervorragend, um bei langen Strecken geradeaus zu paddeln.

Yarra 10.6 (Allround-Board) und Neva 12.6 (Touring-Board)

Eine längere und vor allem gerade Finne wirkt sich ebenfalls positiv auf die Spurtreue aus.

Bei qualitativ minderwertigen Boards, kann es dazu kommen, dass durch die Board-Shape die Spurtreue eingeschränkt ist.

Beispielsweise kann die Board-Spitze Unregelmäßigkeiten aufweisen und so das Fahrverhalten beeinflussen.

Auch kann die Verarbeitung der Finne und des Finnenkasten dazu führen, dass die Finne nicht vollkommen gerade durchs Wasser gleitet.

Erfahrungsgemäß entscheidet aber vor allem die richtige Technik, ob Du mit Deinem SUP geradeaus paddeln kannst!

Halte den oberen Arm wirklich gestreckt.

Um wirklich geradeaus zu paddeln, ist es entscheidend, das Paddelblatt so senkrecht wie möglich einzutauchen.

Wenn Du Deinen oberen Arm gerade durchstreckst, wirkt sich das direkt auf die Position des Paddelblatts aus. Probiere das am besten einmal selber aus und halte Dein Paddel mit ausgestrecktem Arm vor Dich. Winkel Deinen Ellenbogen nun leicht an. Das Paddelblatt nimmt augenblicklich eine schräge Position aus.

Dein oberer Arm fungiert im Prinzip als Steuer und bleibt die gesamte Zeit statisch. Versuche bei der nächsten Tour darauf, zu achten den Arm gestreckt zu halten.Du wirst die Auswirkungen auf die Spurtreue augenblicklich bemerken.

Beuge Dich in der Rumpfbeuge weiter nach vorne.

Mit der Rumpfbeuge vor dem Eintauchen des Paddels, trainierst Du vor allem Dein Gleichgewicht 🧘.

Dabei kannst Du Dich im Prinzip bis zum rechten Winkel nach vorne beugen.

Im Idealfall kannst Du das Paddel so vollkommen senkrecht einstechen.

Ziehe das Paddel gerade und nah am Board durch

Familien SUP Board

Versuche das Paddel nach dem Eintauchen wirklich gerade nach hinten zu ziehen.

Hebe Dazu Deinen Rumpf in der Beuge wieder nach oben und führe das Paddel so nah wie möglich neben dem Board.

☝️ Achte insbesondere darauf, Dein Paddel bereits auf Höhe der Ferse, senkrecht aus dem Wasser zu nehmen. Du kannst dabei ruhig ganz entspannt vorgehen. ☝️

Häufig wird der Schlag zu lang ausgeführt, so dass Wasser mit zusätzlichem Schwung vom Board weg verdrängt wird. Hiermit lenkst Du das Board deutlich zur Seite.

Fazit SUP Technik geradeaus paddeln

Letztlich sorgen kurze, schnelle Schläge für Effizienz, Geschwindigkeit und Spurtreue.

Mach Dir keinen Kopf, wenn Du noch häufiger die Seiten wechselst. So wechselst Du immerhin Deine Muskeln ab und sorgst für eine gleichmäßige Belastung Deiner Muskulatur.

Wenn es Doch am Board liegen sollte, beraten wir Dich gerne 🙂

Andernfalls können wir Dir bei einem Einzelcoaching am Schlachtensee mit VDWS-zertifizierten Trainern alle weitere Fragen beantworten!

SUP – die richtige Technik für Anfänger

Insbesondere zu Beginn Deiner SUP Karriere ist es wichtig, die richtige Ausführung der Technik kennen zu lernen. So kommst Du schnell, effizient und vor allem ohne Verschleiß voran. Übung macht bekanntlich den Meister, die richtige Technik macht Dich zum Profi.

Richtige SUP Paddel Technik

Familien SUP Board

Zunächst stellen wir die richtige Höhe des Paddels ein. Dazu formst Du deine Finger zu einem Hang Loose 🤙 und setzt Deinen Daumen auf den Kopf. Damit hast Du die optimale Paddellänge ermittelt.

Idealerweise ist Dein Paddelgriff so geformt, dass die nach außen gewölbte (konvexe) Seite des Paddelsblatts automatisch nach Vorne zeigt. Mit der hinteren nach innen gewölbten Seite des Paddelblatts kann natürlich mehr Wasser verdrängt werden.

Deine Hände berühren Dein Paddel an zwei Stellen: am Griff (oben) und am Schaft (mittig). Um die Position des unteren Arms zu ermitteln, kannst Du einmal die “Body-Builder-Pose'” einnnehmen und Deine Arme im rechten Winkel spreizen. Die obere Hand berührt dabei den Griff, die untere befindet sich nun auf der halber Höhe des Paddels und nimmt die korrekte Position ein.

Wir sprechen vom Griff-Arm (oben) und vom Zug-Arm (unten) . Mit dem oberen Arm (Griff-Arm) greifst Du den Paddelgriff. Du stichst das Paddel auf der gegenüberliegenden Seite ein. Ist Dein rechter Arm beispielsweise der Griff-Arm, stichst Du auf der linken Seite vom Board ein.

Wichtig: Bei einem Seitenwechsel erfolgt auch ein Hand Wechsel. Ist Dein linker Arm Griff-Arm, stichst Du also auf der rechten Seite des Boards ein.

Zusätzlich kannst Du Dein Paddel dazu verwenden, Dich zu stabilisieren, indem Du das Paddel senkrecht vor Dich stellst und es als Stütze benutzt.

Wie stehe ich richtig auf dem SUP Board?

Die stabilste Postion befindet sich auf der Mitte des Boards. Bei JOBE-Boards erkennst Du die Board-Mitte am Tragegriff. Zunächst kannst Du im Knien starten.

Achte beim Aufstehen darauf, wirklich geradeaus zu schauen und suche Dir im besten Fall einen Fixpunkt. So fällt es Dir leichter, Dein Gleichgewicht zu halten.

Deine Füße sollten in hüftbreiter Entfernung parallel zueinander stehen und nach vorne zeigen. Zusätzlich kannst Du dein Paddel als Stütze verwenden, indem Du es senkrecht vor Dich hinstellt.

Am Anfang mag es vielleicht etwas wackelig sein, insbesondere in den Oberschenkel bemerkst Du eventuell ein leichtes Zittern Deiner Tiefenmuskulatur. Das ist ganz normal und legt sich nach einer Viertelstunde.

Insgesamt wirkt das Paddel im Wasser als zusätzliche, stabilisierende Stütze. Sprich, wenn Du einmal begonnen hast zu paddeln, beginnst Du automatisch Dich zu stabilisieren.

Geradeaus Fahren

Kommen wir nun ans eingemachte. Mit der Basisschlag Technik fährst Du geradeaus vorwärts.

  • 1. Wichtigste Voraussetzung hierfür ist, Deinen oberen Arm wirklich gestreckt und gerade zu halten.

Mach am Besten einmal den Test, indem Du das Paddel mit geradem, ausgestreckten Arm vor Dich hältst. ➡️ Das Paddelblatt ist senkrecht.

Winkel nun Deinen oberen Arm an.➡️ Das Paddelblatt ist schräg.

☝️ Um wirklich gut geradeaus vorwärts zu kommen, ist es wichtig das Paddelblatt senkrecht zu halten. Den oberen Griff-Arm also gestreckt halten.

  • 2. Nun vollziehst Du eine leichte Rumpfbeuge und stichst das Paddel so weit vorne wie möglich ein.
  • 3. Du ziehst das Paddel gerade, möglichst nah neben dem Board, Richtung Ferse.
  • 4. Ziehe das Paddel bereits auf Höhe der Ferse senkrecht aus dem Wasser.

☝️ Vermeide das Paddel zu spät aus dem Wasser zu nehmen. Es ist wichtig, das Paddel senkrecht aus dem Wasser zu nehmen, um das Board spurtreu zu halten. Oft wird das Paddel zu weit hinten und schräg aus dem Wasser gezogen. Hierbei wird Wasser vom Board weg-gestoßen, und so unwillentlich in die entgegengesetzte Richtung gelenkt.

Detailliertere Informationen findest Du hier in unserem SUP-Technik Artikel zum Thema Geradeaus-Fahren.

Richtig Wenden

Die einfachste Art zu wenden ist Falsch-rum paddeln. Anstatt das Paddel nach hinten zu ziehen, stößt Du es nach vorne. Die Wendung erfolgt in Richtung der Seite des Paddeleinstichs.

Mit dem Bogenschlag kannst Du etwas eleganter wenden. Du winkelst Deinen oberen Arm an, tauchst das schräge Paddel vorne ein und ziehst das Paddel mit einen Halbkreis(Bogen) nach hinten. Die Wendung erfolgt in entgegengesetzter Richtung.

Fazit

Mit der richtigen Technik ist SUP in Windeseile gelernt. Alle Infos zum Thema Fortgeschrittenen Technik findest Du hier.

Das passende Board unterstützt Dich bei Deiner SUP-Praxis. Lass Dich dazu gerne von uns beraten!

Komm zu einem unserer Kurse am Schlachtensee vorbei und lasse Dich in Echtzeit in die Kunst des SUP einweihen. 😉

Windsurf SUP – Darauf solltest Du achten – Wichtige Punkte!

Du kannst dich nicht zwischen Stand Up Paddling- und Windsurfing-Ausrüstung entscheiden? Musst Du auch gar nicht mehr. Wir zeigen Dir wieso:

Warum überhaupt Windsurfen & SUP in einem?

Die Kombination von Windsurfing und Stand Up Paddling ist wie füreinander geschaffen.

Bei Flaute kannst Du das Segel abnehmen und trotzdem mit Deinem Paddel in See stechen. Brennen Dir die Muskeln, kannst Du das Segel anschnallen und Windkraft anzapfen.

Zudem hat das aufblasbare Board gegenüber Windsurf-Boards den großen Vorteil, super unkompliziert gelagert und transportiert werden zu können. Windsurfing ist eine Materialschlacht…

Selbstverständlich sparst Du Dir mit der “2 in 1 Lösung” die Anschaffung eines zusätzlichen Boards. Du sparst also richtig Platz und Geld.

Für wen ist es Geeignet?

Windsurfen ist eine Wissenschaft für sich.

Insbesondere für Einsteiger bietet die Kombination aus Stand Up Paddle Board und Segel, beste Bedingungen, das heißt vor allem einen sicheren Stand.

Profis und Fortgeschrittene werden sicherlich den Unterschied zu einem klassischen Windsurfbrett bemerken. Gleichzeitig wissen erfahrene Windsurfer um die Schwierigkeiten bei Transport und Lagerung von Windsurfmaterial.

Letztlich eignet sich das Windsurf-SUP für alle die ein unkompliziertes, vielseitiges Board suchen, welches auch von und mit mehreren Paddlern/Surfen gleichzeitig benutzt werden kann.

Wie ist ein WINDSURF-SUP aufgebaut?

Der Aufbau eines Windsurf-SUPs unterscheidet sich nur geringfügig von dem eines normalen Stand Up Paddle Boards.

Den sichtbarsten Unterschied bildet ein Mastkasten, welcher sich in der Mitte des Boards befindet. Hier kann das Segel befestigt werden.

Üblicherweise sind Windsurf-SUPs etwas breiter und robuster gebaut, als ihre Pendants im im Stand Up Paddling.

Zudem befindet sich mittig auf der Unterseite des Board eine zusätzliche Finne. Diese macht das Board noch kippstabiler und kann bei guten Boards je nach Bedarf entfernt oder angebracht werden.

Was Kann das Windsurf SUP JOBE VENTA 9.6 ?

Unabhängig vom Windsurfing ist das Venta-Board ein hervorragendes SUP-Board, das sich vor allem durch Robustheit und Stabilität auszeichnet. Daher eignet es sich besonders für Anfänger. Das Board ist für ein Ridergewicht von bis zu 140 kg ausgelegt. Schwere Personen und Familien, die das Board mit mehreren Personen gleichzeitig benutzen wollen, kommen so auf ihre Kosten. Aus unserer Erfahrung vom Verleih am Schlachtensee wissen wir: das Board ist aufgrund seiner Breite vor allem bei älteren Ridern und allen, die eine ruhige, sichere Kugel schieben wollen, besonders beliebt.

Hier findest Du eine kleine Kostprobe und siehst das Venta in Action: Viel Spaß 🙂

Fazit:

Eingefleischte Windsurfer haben sich längst Ihre Meinung zum Windsurf-SUP gebildet.

Doch 👆 auch wer als Windsurfer in puncto Performance bereit ist, ein paar Abstriche zu machen, kann von der hohen Mobilität eines Windsurf-SUPs profitieren.

Flüsse zum Beispiel, die mit einem Hardboard nicht befahren werden können, warten nur darauf mit einem Windsurf-SUP erobert zu werden. Auch sind die aufblasbaren Boards weniger anfällig für Beschädigungen und können im Zweifel durch Flicken repariert werden.

Unsere Empfehlung für alle Anderen:

Legt Euch das Windsurf-SUP zu. Das Segel kann optional dazu gekauft werden. So haltet Ihr Euch die Option frei, das Board mit einem Segel zu erweitern und besitzt ein robustes und ausgezeichnetes SUP-Board.